
sekretärinnen
Auszüge aus den Kritiken, Februar 2005
Jeder Mensch pflegt seine eigene Art, unglücklich zu sein, und Frauen sind darin besonders erfinderisch. Jedenfalls diese sieben Frauen, die zusammen in einem Büro arbeiten – wenn sie nicht gerade privat telefonieren oder singen.


Es gehört manchmal Mut dazu, Klischees zu brechen; aber mindestens so viel
Mut gehört dazu, von Klischees saubere Abzüge zu machen und sie farbenfroh und
bis in alle Einzelheiten auszumalen. Wenn das gelingt, dann entsteht Komik, und
dann leuchten die vielen kleinen Wahrheiten auf, die sich in den großen Lügen
der Klischees verbergen. Diesen Mut haben der Regisseur
Jochen Strauch,
die Ausstatterin
Frauke Firl
und die Schauspielerinnen
aufgebracht – nur so kann diese Revue funktionieren. Viele kleine Ideen und
Umdeutungen machen den Abend zu einem Vergnügen.
[...]
Lübecker Nachrichten

Zwischen uraltbraunen
Schreibtischen, Aktenwand und Sanitäreinheit (Ausstattung:
Frauke Firl)
singen, tippen, tanzen die Sekretärinnen in der Regie von
Jochen Strauch
in den Lübecker Kammerspielen – eine peppig-grelle Revue und 90 Minuten purer
Bühnenspaß. [...]
Genial an diesem Liederabend ist die Art wie sich die Liedtexte zu kleinen
Alltagsgeschichten verbinden. [...]
Diesen Sekretärinnen hätte man gern noch stundenlang zugeschaut.
Kieler Nachrichten



Dem Geschick des Regisseurs bleibt es
vorbehalten, aus der Reihung von zwei Dutzend Liedern neunzig Minuten szenische
Kurzweil zu gestalten.
Jochen Strauch
gelingt das
bestens im Verein mit der Ausstatterin
Frauke Firl,
dem Choreographen
Dino Di Iorio
und dem Pianisten
Jan-Peter Klöpfel,
der die musikalische Leitlinie schwungvoll in seinen Händen hält.
[...]

Das komplette weibliche Schauspiel-Ensemble liefert ein humoristisches
Kabinettstück nach dem anderen. Welches Vergnügen die Komödiantinnen daran
haben, die Sehnsüchte und Reibereien in diesem Mikrokosmos auszuspielen und
teils durchgeknallte Typen zu verkörpern, ist jeder Sekunde anzumerken – und
ruft beim Publikum ein ums andere Mal Heiterkeit und Szenenapplaus hervor.
Lübecker Stadtzeitung
