
das ende der zivilisation
Auszüge aus den Kritiken, Februar/
März 2004
So prall kann Theater sein; so witzig,
brutal, brisant und direkt.
[...]
Regisseur Jochen Strauch
jongliert mit den Stimmungen des Stücks:
Wenn Henry an seiner Arbeitslosigkeit verzweifelt, ist die Inszenierung
ernsthaft und nah an der aktuellen Frage nach sozialer Gerechtigkeit.
Im nächsten Moment wird's ironisch, wenn die kauzigen Cops Max und Donny Chaos
stiften oder Sandy auftaucht. [...]
Flensburger Tageblatt

Das Ende der Zivilisation wirft einen zutiefst pessimistischen Blick auf
unsere Industrie-Gesellschaft, den wir lieber nicht zulassen und uns auch im
Theater nicht wirklich gern antun mögen. Es sei denn, er kommt mit dem ätzenden
Humor mancher amerikanischer Filme daher wie Pulp Fiction oder Fargo etwa.

Und in dieser Art hat
Jochen Strauch
das Stück des kanadischen Autors inszeniert:
Ironisch, knallig, mit schräg überzeichneten Figuren und Situationen, die
trotzdem als lebensecht durchgehen. Herausgekommen ist ein packendes, komisches,
dabei durch und durch sozialkritisches Kammerspiel, dessen Regisseur ebenso wie
die fünf Darsteller bei der Premiere begeistert gefeiert wurden.
Kieler
Nachrichten

Walkers Text ist
treffender, unverblümter Zeitjargon.
Jochen Strauch
setzt ihn adäquat um: Der junge Regisseur
öffnet dem Zuschauer die Augen vor der verzweifelten Situation, in die die mit
großer Variationsbreite ungemein intensiv agierenden
Simone Mende
und
Neven Nöthig
(Ehepaar Cape), Silvio Caha
und
Sven Simon
(Cops) sowie
Nadja Dankers
(Sandy) bugsiert werden. [...]
Lübecker Stadtzeitung

Das Stück ist von der
Sprache her einfach bis krude; aber auf der Bühne entfaltet es sich zu einer
zugleich unterhaltsamen und erschütternden Studie. Dazu trägt die geradlinige
und gut getimte Inszenierung von
Jochen Strauch
bei.
Lübecker Nachrichten