„Eine spielerische, charmante Inszenierung, die auch ohne Kenntnis der Filmvorlage Spaß macht.“Oh Boy überzeugt auf ganzer Linie.“ — „Was auch wirklich schön gelingt, dass ein Wechsel stattfindet zwischen melancholischen Szenen aber wirklich auch herrlich durchgeknallt-satirischen (…) insgesamt ist das ein sehr unterhaltsamer Abend.“ Auszüge aus den Kritiken

von Klaus Krückemeyer nach dem Drehbuch von Jan-Ole Gerster
Uraufführung
Premiere: 13. März 2026
Theater Paderborn
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„Niko Fischer ist die Hauptfigur des Stücks „Oh Boy“, das am Freitag seine Uraufführung im Paderborner Theater erlebte und mehr Komödie als Tragödie ist. Dem Publikum, darunter diesmal viele junge Leute, gefiel die Inszenierung ausgesprochen gut. (…) in Paderborn führte Jochen Strauch Regie. Schauspielerinnen und Schauspieler sowie das Team hinter den Kulissen durften sich minutenlang im Beifall sonnen. Den hatte sich allesamt redlich verdient, denn Oh Boy überzeugt auf ganzer Linie.“ — Westfälisches Volksblatt, Dietmar Kremper, 16.03.2026

„Das Publikum erlebte einen Tag im Leben des jungen Niko, der nichts auf die Kette kriegt und sein Jurastudium längst hingeschmissen hat. Und der – ein klasse Running Gag – die ganze Zeit über versucht, einen Kaffee zu bekommen. Das ist ebenso lustig wie traurig. Immer wieder gibt es wuchtige und ans Existenziell-Eingemachte gehende Dialoge, ebenso Gedanken über Nichtigkeiten.“ — Neue Westfälische, Holger Kosbab, 16.03.2026

„Claudia Sutter, Kirsten Potthoff, Gregor Weisgerber, Alexander Wilfß und Kai Benno Vos verkörpern jeweils mehrere Figuren und können sich als Konsequenz aus Nikos passivem Charakter schön austoben. Dieser Niko spielt Roman Mucha, der in Paderborn das erste Mal als Gastdarsteller zu sehen ist, als gelungener und streunender Beobachter.“ — Neue Westfälische, Holger Kosbab, 16.03.2026

„Diese frühen 2010-Jahre wirken heute fast märchenhaft, vor Corona, Flüchtlingskrise und Rechtsruck. Bevor all‘ die Kriege und die verhärteten Debatten, über Wokeness und politische Correctness begannen… Eine spielerische, charmante Inszenierung, die auch ohne Kenntnis der Filmvorlage Spaß macht.“ — ARD Mediathek: Westart TV-Bericht von Peter Scharf

„Wir sollen mehr arbeiten“, sagt Friedrich Merz. Niko Fischer macht dagegen „nichts“ und treibt durch Berlin wie ein Stück Holz auf der Spree. Nur ein konkretes Ziel hat er stets vor Augen: einen Kaffee zu bekommen.“ — Westfälisches Volksblatt, Dietmar Kremper, 16.03.2026

„Erst einmal praktisch hat sich Regisseur Jochen Strauch mit der Ausstatterin Julia Plickat da einen wirklich sehr guten Einfall angedeihen lassen (…) es ist ein Episodendrama, ein Taumeln durch einen Tag (…) Dieser Junge ist einfach nicht im Leben. (…) Roman Mucha (…) das ist ein wirklich herausragender Schauspieler, der das Zentrum dieses ganzen Abends bilden muss, aber eigentlich nie so richtig im Mittelpunkt steht, weil die schrägen, die prägnanten Rollen das sind ja eigentlich die anderen. (…) Ein wirklich gutes Ensemble, die gehen in die einzelnen Rollen sehr genau hinein. (…) Was auch wirklich schön gelingt, dass ein Wechsel stattfindet zwischen melancholischen Szenen aber wirklich auch herrlich durchgeknallt-satirischen (…) insgesamt ist das ein sehr unterhaltsamer Abend.“
Stefan Keim im WDR Radiobericht am 14.01.2026

„Was auch wirklich schön gelingt, dass ein Wechsel stattfindet zwischen melancholischen Szenen aber wirklich auch herrlich durchgeknallt-satirischen, wenn die da z.B. eine völlig schräge Performance mit einem durchgeknallten Regisseur besuchen (…)“ — Stefan Keim im Radiobericht des WDR

„Die Leistung der Schauspieler? Sie ist wieder einmal über jeden Zweifel erhaben. Roman Mucha, der nicht zum festen Ensemble des Paderborner Theaters gehört, verkörpert wunderbar den melancholischen Hauptprotagonisten.“ — Westfälisches Volksblatt, Dietmar Kremper, 16.03.2026

„Jochen Strauch verzichtet auf plakatives Berlin‑Lokalkolorit. Weder das Brandenburger Tor taucht auf noch den Alexanderplatz oder andere Hotspots der Metropole. Mit gescheiterten Lebensentwürfen haben schließlich nicht nur Berliner zu kämpfen.“ — Westfälisches Volksblatt, Dietmar Kremper, 16.03.2026

„Die Drehbühne ermöglicht Regisseur Strauch flotte Szeneriewechsel. Zugleich ist sie ein Kontrast zu Nikos Behäbigkeit. Einmal rotiert sie ihn in der Straßenbahn. “ — Neue Westfälische, Holger Kosbab, 16.03.2026

„Alle könnten Heroes sein, Helden auch, aber sie sind es nicht. Vom Schauspielersextett gesungen, eröffnet der Hit von David Bowie auch das 90-minütige Stück, in dem Musik und Gesang eine wichtige Rolle spielen. Der Fokus liegt gleichwohl auf dem Text, das Bühnenbild ist schlicht, aber modern. Das Geschehen spielt sich auf einem beleuchteten Podest ab, das sich bewegt und auf dem die Figuren erscheinen und wieder verschwinden.“ — Westfälisches Volksblatt, Dietmar Kremper, 16.03.2026

„Fazit: Oh Boy sollte man sich unbedingt anschauen, egal ob man sich noch auf Sinnsuche befindet oder sie bereits hinter sich gelassen hat.“ — Westfälisches Volksblatt, Dietmar Kremper, 16.03.2026

mit Roman Mucha, Kirsten Potthoff, Claudia Sutter, Kai Vos, Gregor Weisgerber, Alexander Wilß
Bühne & Kostüme: Julia Plickat
Dramaturgie: Dr. Marcel Kieslich
Assistenz: Edda Feldmann & Angelina Klassen
Soufflage: Hermann Holstein
Fotos: Jochen Strauch & Julia Plickat & Tobias Kreft ©

Mehr zur Entstehung im Making-of.

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