Theater machen

Niemand wartet auf Dich

Ein wichtiges Stück zu einer Zeit, in der vieles aus den Fugen gerät und die Zukunft immer düsterer auszuschauen beginnt. — Kronen Zeitung Steiermark

NO. 1 Gerda

von Lot Vekemans, Deutschsprachige Erstaufführung am 22. September 2020
Schauspielhaus Graz
Raum: Kathrin Eingang
Kostüme: Lot Lemm
Musik: Matthias Schubert
Dramaturgie: Karla Mäder

Mehr Termine am 29. September, 1., 23. Oktober, 9., 17., 18., 25. November, 4., 29. Dezember und in Planung. Mehr zum Entstehungsprozess während des Lockdowns im Making-of.

Wer würde denken, dass ein Stück mit dem Titel „Niemand wartet auf Dich“ die Dynamik entwickelt, Menschen ins Gespräch zu bringen? Das gelingt, weil es die Holländerin Lot Vekemans – meistgespielte zeitgenössische Autorin im deutschsprachigen Raum – versteht, Themen der Zeit anzusprechen. Und weil Weber mit ihrem Solo einen herzerwärmenden Auftritt liefert, der nach dem Schlussapplaus nicht vorbei ist: Eine Diskussion […] rundet den im Kern wunderbar lebensbejahenden Abend ab. — Daniel Hadler, Kleine Zeitung Steiermark & Graz, 24.09.20

NO. 2 Ida

Die Pensionistin Gerda, die nicht mehr über andre schimpft, sondern den Müll selber aufklaubt […], die Politikerin Ida Bauer, die die Verantwortung übernimmt und zurücktritt […] und die Schauspielerin, die darüber nachdenkt, wann sie selbst Verantwortung übernimmt […] In Susanne Konstanze Weber finden die Texte eine Interpretin, der die Fragen nach der Verantwortung […] ein spürbares Anliegen sind. Regisseur Jochen Strauch schafft ihr dafür (gemeinsam mit Bühnenbildnerin Kathrin Eingang und Lot Lemm, Kostüme) genügend Raum, um sowohl die drei Persönlichkeiten zu entwickeln, als auch ihr Anliegen zu transportieren. — MR, Kronenzeitung Steiermark, 24.09.20

NO. 3 Schauspielerin

Susanne Konstanze Weber haucht den drei Figuren mit viel Emotion und Intensität Leben ein. Geschickt verwandelt sie sich […] Selbst den Kostümwechsel zwischen den Szenen macht sie durch ihr energiegeladenes Auftreten zu einem Erlebnis […] Auf die Vorführung folgt eine halbstündige Diskussion. Auch diese wird von Susanne Konstanze Weber geleitet. […] Die Meinungen im Publikum sind so unterschiedlich wie die Lösungsansätze: Während die einen sich zu klein für große Probleme fühlen, wollen die anderen Zäune einreißen – und am besten beim eigenen Garten beginnen.
Die Inszenierung schafft es, sich dem großen Thema der Verantwortung spielerisch anzunähern, ohne dabei Schwere entstehen zu lassen. — Theresa Guggenberger, www.kultrefgraz.WordPress.com, 23.09.20

Fotos: Jochen Strauch & Johanna Lamprecht

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